Ein Unternehmen mit Tradition
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Barthel Mauel und seine Frau Christine (geb. Dahlhausen aus Oberpleis) gründeten im Jahre 1883 in Wormersdorf eine Bäckerei. Nach heutigen Begriffen war es nur eine Backstube und sie wurde im Unterdorf Nr. 80 eingerichtet.
Dass eine Bäckerei auf dem Dorf damals etwas ganz anderes gewesen sein muss als heute, wird schon klar, wenn man bedenkt, dass die meisten Dorfbewohner von der Landwirtschaft lebten und dass die meisten Bauern ihr Brot selber backten.
Das Wormersdorfer Brot muss damals schon recht schmackhaft gewesen sein, denn die Leute aus der Sürst kamen über das sogenannte „Bruetpäädche“ (Brotpfad) an Waldkapelle, Tomburg und Ipplendorfer Kirche vorbei nach Wormersdorf, um sich am vierten Sonntag in der Fastenzeit ein siebenpfündiges Brot abzuholen, dass dort nach der
Dass eine Bäckerei auf dem Dorf damals etwas ganz anderes gewesen sein muss als heute, wird schon klar, wenn man bedenkt, dass die meisten Dorfbewohner von der Landwirtschaft lebten und dass die meisten Bauern ihr Brot selber backten.
Das Wormersdorfer Brot muss damals schon recht schmackhaft gewesen sein, denn die Leute aus der Sürst kamen über das sogenannte „Bruetpäädche“ (Brotpfad) an Waldkapelle, Tomburg und Ipplendorfer Kirche vorbei nach Wormersdorf, um sich am vierten Sonntag in der Fastenzeit ein siebenpfündiges Brot abzuholen, dass dort nach der
Sonntagsmesse an alle Kirchenbesucher ausgegeben wurde. Entstanden ist dieser Brauch 1835, und er hat sich bis 1916 gehalten. Den Brotpfad gibt es heute noch als Wanderweg.
In den Jahren 1911 / 1912 wurden auch die Haushalte in Wormersdorf an die Elektrizität angeschlossen. 1930 wurden Wasserleitungen verlegt. Bis dahin war der Brotteig nur mit den Händen gemacht worden, oder man hatte, um sich die Arbeit zu erleichtern, eine einfache Knetmaschine, die durch einen Hund oder ein Pferd in Gang gehalten werden konnte.
Als Brotsorten gab es damals Graubrot und Schwarzbrot, gebacken mit natürlichem Sauerteig. Samstags gab es Stollen, mehr wurde nicht hergestellt. Neben der Bäckerei wurde ein Gemischtwarenladen, in dem man alles für den Alltag Nötige zu haben war: Die Nähnadel wie das Röllchen Garn, das viertel Pfund Butter oder das Röllchen Strangtabak. Nach dem Tod von Bartel Mauel am 24. September 1906 führte seine Frau Christine das Geschäft weiter. Unterstützt wurde sie dabei von ihren Kindern Anna (verh. Odenthal), Matthias, Lambert und Josef. Die drei Söhne hatten alle das Bäckerhandwerk erlernt. Matthias übernahm bald als Bäckermeister eine Bäckerei in Kardorf.
Großvater Josef Mauel heiratete seine Clare Weihs im Jahre 1928. Zusammen mit seiner Frau führte er dann die Bäckerei und das Kolonialwarengeschäft. Am 08.07.1929 wurde Matthias Mauel als Stammhalter der jungen Familie geboren. Einige Jahre später kam seine Schwester Anni zur Welt.
In den Jahren 1911 / 1912 wurden auch die Haushalte in Wormersdorf an die Elektrizität angeschlossen. 1930 wurden Wasserleitungen verlegt. Bis dahin war der Brotteig nur mit den Händen gemacht worden, oder man hatte, um sich die Arbeit zu erleichtern, eine einfache Knetmaschine, die durch einen Hund oder ein Pferd in Gang gehalten werden konnte.
Als Brotsorten gab es damals Graubrot und Schwarzbrot, gebacken mit natürlichem Sauerteig. Samstags gab es Stollen, mehr wurde nicht hergestellt. Neben der Bäckerei wurde ein Gemischtwarenladen, in dem man alles für den Alltag Nötige zu haben war: Die Nähnadel wie das Röllchen Garn, das viertel Pfund Butter oder das Röllchen Strangtabak. Nach dem Tod von Bartel Mauel am 24. September 1906 führte seine Frau Christine das Geschäft weiter. Unterstützt wurde sie dabei von ihren Kindern Anna (verh. Odenthal), Matthias, Lambert und Josef. Die drei Söhne hatten alle das Bäckerhandwerk erlernt. Matthias übernahm bald als Bäckermeister eine Bäckerei in Kardorf.
Großvater Josef Mauel heiratete seine Clare Weihs im Jahre 1928. Zusammen mit seiner Frau führte er dann die Bäckerei und das Kolonialwarengeschäft. Am 08.07.1929 wurde Matthias Mauel als Stammhalter der jungen Familie geboren. Einige Jahre später kam seine Schwester Anni zur Welt.
Am 29. Januar 1934 wurde das erste Auto, ein Opel P4, für 1800 Reichsmark angeschafft. Dies war erst das vierte Auto im Dorf. Dieses Fahrzeug ist heute wieder im Besitz der Mauel's Backstube und wird zu Werbezwecken genutzt.
1939 kam der Krieg und Josef wurde eingezogen. Von da an führte seine Frau mit ihrem Sohn Matthias die Bäckerei. Bis zum Jahre 1955 gab es nur einen Bäckergesellen. Das war auf Dauer zu wenig. Zusätzliche Hilfe leistete Schwester Anni. In diesem Jahr starb Josef Mauel. Matthias Mauel, der erst ein halbes Jahr vorher seine Meisterprüfung bestanden hatte, musste die Bäckerei eigenständig führen.
Im Jahre 1958 heirateten Anneliese (geb. Schlösser) und Matthias Mauel und führten von nun an die Bäckerei gemeinsam. Das Geschäft entwickelt sich prächtig und 1969 wurde eine neue Backstube auf der Wormersdorfer Str. (früher Koblenzer Str.) gebaut, die im Dezember 1971 eröffnet wurde. Nachdem 1971 in Meckenheim die Traditionsbäckerei Peters übernommen wurde, begann die Filialisierung.
Am 08.08.88 übernahmen Heike und Peter Mauel das Haus Mostert in Rheinbach auf der Hauptstr. 51. In diesem Hause befand sich seit 1743 die Bäckerei Mostert, seit über 245 Jahren also. Bruder Josef Mauel übernahm 1991 den elterlichen Betrieb, der damals schon einige Filialen hatte und führte diesen dann alleine bis 1994. Im selben Jahr entschieden sich die Brüder Josef und Peter die Bäckereien zusammenzulegen und zusammen zu führen. 2002 schied Josef Mauel aus der Mauel`s Backstube aus.
1939 kam der Krieg und Josef wurde eingezogen. Von da an führte seine Frau mit ihrem Sohn Matthias die Bäckerei. Bis zum Jahre 1955 gab es nur einen Bäckergesellen. Das war auf Dauer zu wenig. Zusätzliche Hilfe leistete Schwester Anni. In diesem Jahr starb Josef Mauel. Matthias Mauel, der erst ein halbes Jahr vorher seine Meisterprüfung bestanden hatte, musste die Bäckerei eigenständig führen.
Im Jahre 1958 heirateten Anneliese (geb. Schlösser) und Matthias Mauel und führten von nun an die Bäckerei gemeinsam. Das Geschäft entwickelt sich prächtig und 1969 wurde eine neue Backstube auf der Wormersdorfer Str. (früher Koblenzer Str.) gebaut, die im Dezember 1971 eröffnet wurde. Nachdem 1971 in Meckenheim die Traditionsbäckerei Peters übernommen wurde, begann die Filialisierung.
Am 08.08.88 übernahmen Heike und Peter Mauel das Haus Mostert in Rheinbach auf der Hauptstr. 51. In diesem Hause befand sich seit 1743 die Bäckerei Mostert, seit über 245 Jahren also. Bruder Josef Mauel übernahm 1991 den elterlichen Betrieb, der damals schon einige Filialen hatte und führte diesen dann alleine bis 1994. Im selben Jahr entschieden sich die Brüder Josef und Peter die Bäckereien zusammenzulegen und zusammen zu führen. 2002 schied Josef Mauel aus der Mauel`s Backstube aus.
